Wirtschaftsinformationen

MULTIKON - eine Weltneuheit aus Großenhain

Präsentation des MULTIKON

Das Unternehmen Metalltechnik Großenhain Götz Lamm & Co. OHG hat ein völlig neuartiges Mulitfunktionsgerät entwickelt - den MULITKON. Mähen, Kehren, Schneeräumen - und noch viele weitere Arbeiten können mit einem Grundgerät und den jeweiligen Zusatzmaschinen vorgenommen werden. Der Entwickler Konrad Freudemann sicherte sich zwei Patente während der Entwicklung des Mulitkons. Völlig neuartig ist der Schneeräumer. Bei diesem Prinzip wird gerade in engen Stadtbereichen der Schnee schnell und vollständig beräumt.

Das Ergebnis der jahrelangen Entwicklung ist ein hochwertiges Multifunktionsgerät - Made in Germany. Die erste öffentliche Präsentation des Mulitkons erfolgte im Februar auf der Fachmesse "Haus-Garten-Freizeit" in Leipzig. Bei Fragen steht das Unternehmen Metalltechnik Großenhain gern zur Verfügung.

 

 

Sachsens Ministerpräsident besucht Großenhain

Spediteur Pflaum investiert weiter in Großenhain
Großenhain. (EM) "Es kann uns gelingen, den zweiten Bauabschnitt der Bundesstraße 98 schnell zu beginnen", meinte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich kürzlich während eines Besuches der Spedition Pflaum im Gewerbegebiet Flugplatz. Oberbürgermeister Burkhard Müller hakte sofort ein und forderte: "Es muss uns gelingen!" Er nutzte die Gunst der Stunde, gemeinsam mit Landrat Arndt Steinbach, den Wirtschaftsstandort Großenhain zu stärken. Mit den Worten: "Wir haben Planungsvorlauf gegenüber anderen Projekten, theoretisch können wir bis Ende des Jahres Baurecht schaffen", führte er weitere Argumente ins Feld. Außerdem hoffen die Lokalpolitiker von den Konjunkturspritzen profitieren zu können. Denn gerade für eine Spedition ist die Nähe zur Autobahn eine wichtige Komponente in den Überlegungen zur Standortwahl. "Derzeit sind es gefühlte 30 Kilometer bis Thiendorf", erklärte Geschäftsführer Rainer Pflaum und erinnert daran, dass die Ortsumgehungen Schönfeld und Quersa "kürzere Wege" schaffen würden. Er steht aber nach wie vor zu Großenhain: "Ab April werde ich die Belegschaftsstärke von 40 auf 60 Leute erhöhen, während wir in anderen Standorten abbauen müssen". Außerdem sei die Kooperation mit der Stadtverwaltung Großenhain, speziell mit dem Ressort Wirtschaftförderung eine sehr gute, betont Pflaum. Für ihn ist so etwas sehr wichtig. "Jens Krüger und Bernd Thronicke sind stets hervorragende Partner, bei ihnen erhalten wir jederzeit schnelle Unterstützung und kompetente Hilfe", berichtet auch der Großenhainer Niederlassungsleiter Siegfried Sulak.
OB Müller demonstrierte vergangene Woche dem neuen sächsischen Ministerpräsidenten die  überregionale Bedeutung des Gewerbegebietes Flugplatz, insbesondere im Verbund mit den Industrieregionen RIO und Zeithain. Er sprach über Altlasten, deren Beseitigung, vorhandene sowie potenzielle Investoren und die weiteren Vermarktungsbestrebungen. Mit den großen Flächen des ehemaligen Militärgeländes, die es in Sachsen in dieser Dimension im Einzelbesitz nicht mehr gibt, hat Großenhain die besten Chancen weitere Unternehmen, vor allem große Arbeitgeber, zu einer Ansiedlung in der Röderstadt zu animieren, betonte Müller. Dabei verwies er immer wieder auf das Wirtschaftdreieck Riesa-Meißen-Großenhain mir den noch teilweise zu entkalkenden Verkehrsadern B 98 und B 169.

Text und Foto: Henry Müller (Stanislaw Tillich (m.) im Gespräch mit Spediteur Rainer Pflaum (r.). Niederlassungsleiter Siegfried Sulak (2.v.r.), OB Burkhard Müller und Landrat Arndt Steinbach sind aufmerksame Zuhörer.)

 

 

Tolle Bilanz im Industriegebiet Flugplatz nach 10 Jahren

Industriegebiet Flugplatz

Maschinenbau Mischke GmbH feiert als 30ster Investor seine Einweihung
Eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte ist das Industriegebiet Flugplatz. Als die russische Armee im August 1993 den Großenhainer Militärflugplatz verlassen hatte, stand der Stadt eine heruntergewirtschaftete Liegenschaft von ca. 350 ha zur Verfügung. Die Stadt erwarb vor 10 Jahren, am 11.06.1998 eine ca. 70 ha große Fläche südlich der Start- und Landebahn und investierte in Abriss, Sanierung und Neuerschließung ca. 15,5 Mio €. Beim feierlichen Sanierungsbeginn 1998 kündigte Bürgermeister Burkhard Müller das Projekt damals als Generationsaufgabe an. Ein straffer Zeitplan, gute Organisation und viele Firmenansiedlungen lassen bereits nach 10 Jahren einen wirtschaftlichen Erfolg erkennen.
So ist ein hochmoderner Industriepark entstanden, in dem bereits 30 Firmen angesiedelt worden. Besonders gelungen ist die Umnutzung einiger ehemaliger Flugzeughangars zu modernen Industrie- und Montagehallen, die sich städtebaulich hervorragend in das parkähnliche Gelände einfügen.
Gleich mehrere Unternehmen siedelten sich in den letzten Wochen im Industriegebiet an.  Die Palettenhandel/Palettenlager Sachsen GmbH kaufte ein 5.000 m² großes Grundstück und errichtete in kürzester Zeit ihren neuen Firmensitz zur Umsetzung von ca. 14.000 Paletten im Monat. Jetzt ist bereits eine Erweiterung geplant. Die Creative Factory GmbH kaufte ein Grundstück von 5.200 m² incl. einer Halle und wird diese zur Weiterentwicklung der Produktion von Lichtreklameanlagen ausbauen. Direkt an der B 101 baute die Schneider Moden KG ein Logistik- und Kommisionierungslager. Im vergangenen Jahr hatte die Spedition Pflaum GmbH die stark sanierungsbedürftige Fliegerhalle an der B 101 gekauft. Mit einer aufwendigen, liebevollen und denkmalgerechten Komplettsanierung ist sie nun zum Schmuckstück im Einfahrtsbereich in das Industriegebiet Flugplatz geworden. Auch hier sollen weitere Investitionen in Tankstelle und Waschanlage folgen.
Große Investionen wurden bereits durch die Maschinenbau Mischke GmbH umgesetzt. Sie kauften gleich 1,7 ha Industriefläche. In den letzten Wochen wurde zunächst eine Fertigungshalle errichtet, später kommen eine Lagerhalle und weitere Investitionen hinzu. Die Firma stellt mit ihren modernen Maschinen wie Abkantanlagen und Laseranlagen verschiedenste Produkte der Stahl- und Metallbaubranche her. Am 22.10.2008 fand die Einweihung der neuen Produktionshalle Am Rollfeld 3 im Industriegebiet Flugplatz statt.
Die 30 Unternehmen haben sich verpflichtet, 30 Mio € in Gebäude und Ausrüstungen zu investieren und 300 Arbeitsplätze zu schaffen bzw. zu sichern.
Übrigens, einige Gewerbegrundstücke sind noch frei und werden nach den Wünschen des Investors individuell zugeschnitten.
Wir freuen uns auf Sie!