Das Schradenland

Wasserbüffel im Schradenland
Wasserbüffel im Schradenland

Das Schradenland, zu dem die Gemeinden Gröden, Hirschfeld, Merzdorf und Großthiemig gehören, befindet sich im südlichen Zipfel des Elbe-Elster-Landkreises. Vorbei an sandigen Hügeln und durch viele grüne und heute noch sumpfige Niederungsflächen schlängeln sich die Pulsnitz und Schwarze Elster, welche sich kurz vor Elsterwerda vereinen. In der naturbelassene Landschaft des Naturschutzgebietes "Untere Pulsnitzniederung" sind noch heute viele vom Aussterben bedrohte Tiere zu finden, wie Lemikolen - Arten und Biber. Die seit 2002 zur natürlichen Pflege der Niederungslandschaft gehörenden asiatischen Wasserbüffel, verhindert das Wachstum von Binsen und Sauergräser und liefern gleichzeitig hochwertiges Fleisch und gehaltvolle Büffelmilch.

Eine große Persönlichkeit unseres Amtes war der Denkmalpfleger Professor Dr. Hans Nadler, welcher sich der Denkmalpflege in Dresden widmete. Frauenkirche, Schloß usw. Sein Elternhaus stand in Gröden wo sein Vater der Bekannte Landschaftsmaler des Schradens schaffte und wohnte.

Ob zu Fuß oder mit dem Rad: das gut ausgebaute Rad- und Wanderwegenetz lädt zur aktiven Erkundung des Gebietes und seinen zahlreichen Besonderheiten ein.

Heidebergturm
Heidebergturm

Hoch hinaus geht es auf der Heidehöhe, die sich unmittelbar an der Grenze zu Sachsen befindet. In den Schradener Bergen gelegen, ist sie mit 201,4 Metern die höchste topographische Erhebung Brandenburgs. Auf dem 8 Kilometer langen Heideberg-Rundweg gelangt man zum Heideberg-Turm. Mit 34 Meter Höhe überragt er den Kiefernwald und ist schon von weitem sichtbar.

Wer sich zutraut, die 162 Holzstufen des Turmes zu erklimmen, der wird mit einer einmaligen Sicht auf die Berge der Oberlausitz, das Elbsandsteingebirge, der Großenhainer Pflege und sogar auf das Völkerschlachtdenkmal belohnt.
Geografisch und historisch Interessierte finden im Schraden 200 Jahre alte Grenzsteine, die an tragende politische Beschlüsse auf dem Wiener Kongress erinnern. Ab 1815 markierten sie die Landesgrenze zwischen Sachsen und Preußen.

 

Blick auf den Heidebergturm
Blick auf den Heidebergturm

Von den Nahradwegen im Schraden findet man eine sehr gute ausgebaute Verbindung an das Fernradwegenetz. So gibt es vom Schraden eine Anbindung Richtung Dresden zum Elbe-Rad-Weg nach Hamburg und in Richtung Elsterwerda zu den Radtouren Brandenburg, Schwarze –Elster, Fürst –Pückler - Weg, Elster-Radtour und der Kohle – Wasser – Wind Tour bis in den Spreewald und das Lausitzer Seengebiet.
 

Weitere Informationen unter: www.amt-schradenland.de.